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Usedom

Landschaft
Der östlichste Teil der deutschen Ostseeküste wird oft "Usedomer Hügelland" genannt. Hoch aufragende pleistozäne Bildungen der
letzten Gletschervorstöße der Weichsel-Kaltzeit haben zusammen mit holozänen Überflutungsvorgängen das Bild der Landschaft
entscheidend geformt. Die Insel Usedom besitzt neben der glatten Außenküste (sandiger Badestrand) ein stark gegliedertes, glazial
überformtes Hinterland mit vielen Zungenbeckenseen, flachen Boddenbildungen und ausgedehnten Wäldern. Zwischen den nur wenig
über den Meeresspiegel aufragenden holozänen Nehrungsbildungen mit Dünen im Norden (Karlshagen - Zempin) und den bis 60m
hohen Stauchendmoränenbildungen im Osten ("Usedomer Schweiz") liegt die boddenähnliche Bildung des Achterwassers.
Der Süden der Insel wird von flacheren, nadelwaldbedeckten Satzendmoränen, Sandern, Osern und malerischen Steilküsten am
Kleinen Haff eingenommen. Zahlreiche Natur- und Kulturdenkmäler, mehrere Naturschutzgebiete sowie ein dichtes Netz von
Wanderwegen erhöhen noch den Wert dieses traditionellen Urlaubsgebietes.windend kleinen Resten erhalten (Trassenheide).
Zwischen den Küstendünen und den pleistozänen Kernen dehnen sich besonders auf der Insel Usedom an verschiedenen Stellen
feuchte Seesandebenen aus.


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